Intergas Fehlercodes.

54 Störcodes mit Bedeutung, häufigen Ursachen und ersten Prüfschritten.

10Störung der Außentemperaturerfassung. Das Gerät regelt dann oft auf Ersatzwert, zeigt falsche Vorlauftemperaturen oder geht in eine Sicherhe101Die Regelung erhält zwar ein plausibles Außentemperatursignal, aber die Heizfreigabe oder Heizkennlinie wirkt nicht. Das kann zu ausbleibend11Fehler am Heizkreis-Vorlauffühler. Das Gerät kann dann die Kesseltemperatur nicht sauber regeln, schaltet auf Störung oder arbeitet mit Ersa110Der Brenner hat mehrfach erfolglos gezündet und die Anlaufsequenz wurde abgebrochen. Das Gerät verriegelt, um unverbranntes Gas zu vermeiden111Die Flamme entsteht, bleibt aber nicht stabil genug für den Dauerbetrieb. Das Gerät springt wieder ab oder moduliert unruhig. Typisch sind P12Störung am Rücklauftemperaturfühler. Die Regelung kann den Temperaturhub nicht korrekt erfassen, was zu Fehlregelung, Takten oder Störabscha120Die Regelung erkennt keinen korrekten Pumpenlauf oder keine erwartete Temperaturänderung. Folge sind Überhitzung, fehlende Wärmeabnahme oder13Der Warmwasser-NTC liefert kein plausibles Signal. Das Gerät kann die Speicher-/Durchlauferwärmung nicht korrekt regeln, warmes Wasser wird 130Die Sicherheitskette hat den Brennerbetrieb unterbrochen. Das kann durch Temperaturbegrenzer, Druckwächter, Abgasüberwachung oder weitere Sc131Die interne Versorgungsspannung ist gestört oder bricht ein. Das Gerät kann sporadisch ausfallen, neu starten oder unplausible Fehlermeldung14Der Abgasfühler liefert kein plausibles Signal oder ist elektrisch gestört. Das Gerät kann daraufhin die Brennerleistung begrenzen oder in S140Das Gerät hat zu lange ohne ausreichende Pause oder innerhalb einer Schutzstrategie betrieben. Die Regelung begrenzt dann die Leistung oder 150Die Kommunikation zwischen Bedienteil und Hauptsteuerung ist unterbrochen oder unplausibel. Das Gerät reagiert dann verzögert, zeigt falsche20Der Kessel hat eine unzulässig hohe Vorlauftemperatur erkannt. Meist schaltet der Brenner ab und die Anlage geht in Sicherheitsfunktion. Urs21Der Rücklauf ist unplausibel warm oder die Temperaturdifferenz passt nicht zum Betrieb. Das deutet auf fehlende Wärmeabnahme, Pumpenprobleme30Die Heizungsanlage meldet unzureichenden Wasserdruck oder Wassermangel. Das Gerät sperrt meist den Brenner, um Schäden durch Überhitzung zu 31Die Anlage hat nach einem Druckverlust erneut Wassermangel erkannt. Das bedeutet oft, dass die Ursache nicht behoben wurde oder der Drucksen40Der Brenner erhält kein plausibles Gebläse- oder Luftdrucksignal. Das führt zu Startverweigerung, Flammenabbrüchen oder Störabschaltung. Urs50Der Brenner versucht zu starten, erkennt aber keine stabile Flamme. Das Gerät geht meist nach mehreren Versuchen auf Störung. Typische Ursac51Die Flamme bricht nach dem Zünden oder im Betrieb weg. Das Gerät verriegelt oder versucht einen Neustart. Häufige Ursachen sind schlechte Ga52Die Elektronik erkennt zwar eine Flamme, aber das Signal ist unplausibel oder zu schwach. Das führt zu wiederkehrenden Störungen, instabilem60Die gemessene Abgastemperatur überschreitet den zulässigen Bereich. Das Gerät reduziert Leistung oder sperrt zum Schutz des Wärmetauschers u70Der Überhitzungsschutz hat angesprochen oder die Temperaturregelung ist nicht mehr plausibel. Das Gerät geht in Sicherheitsabschaltung, um S80Die Regelung erkennt einen internen Kommunikations- oder Elektronikfehler. Das Gerät kann sperren, neu starten oder nur eingeschränkt arbeit90Beim Wechsel zwischen Heizbetrieb und Warmwasserbereitung funktioniert die Umschaltung nicht korrekt. Das führt zu kaltem Trinkwasser, mangeE1Die Therme geht in Störung, weil nach Zündfreigabe keine stabile Flamme erkannt wird. Typisch sind Startversuche mit Zündgeräusch, danach AbE10Bei Geräten mit Speicher- oder Ladefunktion wird der Speichertemperaturfühler als unplausibel erkannt. Die Warmwasserbereitung kann dadurch E100Bei Geräten mit Gebläse wird kein plausibler Differenzdruck oder Lüfterlauf erkannt. Der Brenner startet dann nicht oder bricht in der ZünduE101Der Luftdrucksensor oder Druckwächter meldet keinen geschlossenen Zustand. Dadurch wird der Brennerstart gesperrt oder abgebrochen.E110Das Gebläse startet nicht oder erreicht keine ausreichende Drehzahl. Ohne sicheren Lufttransport wird der Brenner nicht freigegeben.E111Die Elektronik erkennt eine falsche oder instabile Lüfterdrehzahl. Das kann zu Startabbrüchen, Fehlzündungen und Leistungsproblemen führen.E120Die Gasarmatur verhält sich nicht wie angefordert oder erreicht die sichere Schließstellung nicht. Das ist eine sicherheitsrelevante StörungE130Die Regelung erkennt ein unplausibles Offenbleiben oder eine fehlende Rückmeldung der Gasarmatur. Dadurch wird der Start aus SicherheitsgrünE131Die Elektronik kann das Gasventil nicht korrekt ansteuern oder erkennt eine unplausible elektrische Rückmeldung. Start und Modulation sind dE140Die Flammenüberwachung liefert ein zu schwaches Signal, obwohl die Flamme vorhanden ist. Das führt häufig zu Startabbrüchen oder sporadischeE150Die Elektronik meldet einen internen Fehler im Speicher, Parameterbereich oder Prozessorablauf. Das kann zu undefiniertem Verhalten, Reset oE2Die Flamme wird nach erfolgreichem Start nicht gehalten oder bricht im Betrieb ab. Das Gerät stoppt, versucht oft erneut zu zünden und geht E20Die Anlage erkennt zu wenig Wasser oder einen zu geringen Anlagendruck. Das Gerät sperrt häufig den Brenner, um Überhitzung und Trocklauf zuE21Der gemessene Anlagendruck passt nicht zu den realen Verhältnissen oder springt stark. Dadurch können Fehlabschaltungen oder SicherheitsstörE3Die Regelung erkennt keinen plausiblen Wert vom Vorlauffühler. Häufig bleibt die Anlage im Sicherheitsbetrieb oder schaltet die HeizanforderE30Die Regelung erkennt keine ausreichende Wasserzirkulation. Das Gerät kann schnell hochlaufen und abschalten oder in Übertemperatur gehen.E31Die Regelung erkennt eine Abweichung zwischen Sollansteuerung und tatsächlichem Pumpenverhalten. Typisch sind Stillstand, Brummen oder unregE4Der Rücklauffühler liefert keinen gültigen Wert. Dadurch können Modulation, Pumpenlogik und Schutzfunktionen gestört sein.E40Die Vorlauftemperatur überschreitet den zulässigen Bereich. Das Gerät sperrt den Brenner oder geht in Sicherheitsabschaltung.E5Die Regelung erkennt einen zu niedrigen oder unplausiblen Widerstand am Vorlauffühler. Das führt oft zu falscher Temperaturerfassung oder SiE50Die Abgastemperatur steigt zu stark an oder wird als unzulässig erkannt. Die Regelung begrenzt Leistung oder sperrt den Brenner zum Schutz dE6Der Rücklauffühler wird als zu niederohmig erkannt. Dadurch kann die Regelung falsche Temperaturen annehmen und den Brennerbetrieb blockiereE60Der Warmwasserfühler oder das Speicher-/Plattensystem liefert keinen plausiblen Wert. Warmwasser wird dann häufig nicht freigegeben oder insE7Die gemeldete Vorlauftemperatur ist außerhalb des erwarteten Bereichs oder springt sprunghaft. Das Gerät regelt dann häufig stark begrenzt oE70Die Ableitung des Kondensats ist gestört. Das kann zu Wasserstau, Brennerstörungen, Geruchsproblemen oder Sicherheitsabschaltung führen.E8Der Rücklauffühler liefert einen unrealistischen oder springenden Wert. Das beeinflusst Brennwertregelung, Pumpenstrategie und SchutzfunktioE80Die Hauptregelung empfängt keine oder fehlerhafte Daten von angeschlossenen Komponenten. Die Anlage kann eingeschränkt laufen oder ganz sperE9Der Abgasfühler meldet einen unplausiblen Wert oder fällt aus. Die Regelung kann daraufhin Leistung reduzieren oder den Brenner sperren.E90Die Elektronik erkennt eine fehlende, zu geringe oder instabile Netzversorgung. Das führt zu Fehlstart, Reset oder kompletter Abschaltung.
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