AEG Haustechnik Fehlercodes.

73 Störcodes mit Bedeutung, häufigen Ursachen und ersten Prüfschritten.

A1Der Speicher- oder Warmwasserfühler liefert einen unplausiblen Wert oder ist unterbrochen/kurzgeschlossen. Typisch sind keine WarmwasserfreiA10Die Regelung hat eine Leistungsbegrenzung aktiv oder erkennt eine falsche Gerätekonfiguration. Das Gerät heizt dann nur reduziert oder startA2Die Regelung erkennt am Temperaturfühler einen Kurzschluss oder sehr niedrigen Widerstand. Dadurch wird die Temperatur oft unrealistisch hocA3Der Fühlerkreis ist offen oder hat einen sehr hohen Widerstand. Das Gerät erkennt keine plausible Speichertemperatur und bricht WarmwasserfuA4Die Regelung erkennt eine zu hohe Speichertemperatur oder ein Übertemperatursignal. Das Gerät sperrt meist die Nachheizung und zeigt eine StA5Die Elektronik erkennt einen fehlerhaften Heizkreis, häufig durch Unterbrechung, Erdschluss oder fehlenden Stromfluss. Warmwasserbereitung bA6Ein Sicherheits-Temperaturbegrenzer oder Überhitzungsschutz hat ausgelöst und unterbricht die Heizfunktion. Oft ist dies die Folge von Luft A7Die Versorgungsspannung liegt außerhalb des zulässigen Bereichs. Das Gerät startet nicht sicher, heizt schwach oder meldet Unterspannung.A8Die Versorgungsspannung überschreitet den zulässigen Bereich. Dadurch kann die Elektronik abschalten oder Bauteile werden thermisch belastetA9Das Gerät erkennt zu wenig Wasserfluss und schaltet die Heizleistung nicht frei oder reduziert sie. Typische Folgen sind lauwarmes Wasser, SC1Die Elektronik erkennt eine zu niedrige Versorgungsspannung. Das Gerät kann dabei Leistung reduzieren, nicht starten oder sporadisch abschalC10Zwischen Anzeigeeinheit und Steuerung liegt keine saubere Kommunikation vor. Das zeigt sich oft durch dunkles Display, blinkende Anzeige odeC2Die gemessene Temperatur steigt zu schnell oder liegt außerhalb plausibler Grenzen. Das Gerät begrenzt die Leistung oder schaltet ab, um SchC3Die Elektronik erkennt keinen sicheren Durchfluss, obwohl Wasser ansteht. Das Gerät startet dadurch nicht oder schaltet nach kurzer Zeit wieC4Das Gerät erkennt dauerhaft Durchfluss oder eine falsche Schalterstellung. Je nach Zustand heizt es unkontrolliert nach oder meldet eine unpC5Eine Heizstufe oder ein Heizkreis wird nicht zugeschaltet. Das Ergebnis ist zu geringe Leistung, lauwarmes Wasser oder langsames Aufheizen.C6Eine oder mehrere Heizspiralen sind elektrisch unterbrochen. Das Gerät liefert dann wenig oder keine Wärme und kann die Solltemperatur nichtC7Die Elektronik erkennt einen Isolations- oder Masseschluss am Heizelement. Das ist sicherheitsrelevant und führt meist zur sofortigen SperreC8Die Elektronik wertet das Netzsignal als unplausibel oder instabil. Solche Fehler treten bei Versorgungseinbrüchen, unsauberen Anschlüssen oC9Die Eingabe über Tasten oder Bedienteil wird nicht korrekt erkannt. Das Gerät reagiert nicht, verstellt sich ungewollt oder quittiert EingabE01Die Elektronik erkennt einen internen Fehlerzustand ohne eindeutige Zuordnung. Häufig hilft nur die Eingrenzung auf Versorgung, Sensorik undE02Ein interner oder externer Temperaturwächter hat ausgelöst. Das Gerät sperrt zum Schutz vor Überhitzung.E03Ein Sensorwert ist außerhalb des plausiblen Bereichs oder springt sprunghaft. Die Regelung kann dann nicht korrekt regeln.E04Ein Schaltausgang wird nicht korrekt umgesetzt oder meldet einen internen Fehler. Dadurch fallen Heizstufen, Pumpen oder Ventile aus.E05Ein internes Kommunikationsglied zwischen Steuer-, Anzeige- oder Erweiterungseinheit ist gestört. Das Gerät kann teilweise weiterlaufen oderE06Die interne Spannungsversorgung oder ein Netzteilzweig ist instabil. Das äußert sich in Reset, Fehlanzeigen oder Funktionsausfall einzelner E07Nach Service, Tausch oder Programmierung sind Parameter unvollständig oder widersprüchlich. Das Gerät startet, arbeitet aber in falscher KonE08Zwei Module oder Regler besitzen dieselbe Adresse oder Identifikation. Die Kommunikation wird dadurch gestört oder teilweise blockiert.E09Eine übergeordnete Freigabe ist nicht vorhanden, obwohl das Gerät technisch betriebsbereit ist. Das kann durch externe Sperren, NachtbetriebE1Der Durchlauferhitzer erkennt einen unterbrochenen Temperaturfühler im Wasserweg. Typisch sind keine Heizfreigabe, sofortige Abschaltung odeE2Die Regelung erkennt einen kurzgeschlossenen oder stark niederohmigen Temperaturfühler. Das führt je nach Ausführung zu Störabschaltung oderE3Das Gerät hat eine unzulässige Übertemperatur erkannt oder der Sicherheitstemperaturbegrenzer hat ausgelöst. Oft wird die Heizung gesperrt, E4Die interne Überwachung erkennt zu geringen Wasserdruck oder fehlenden Durchfluss. Das Gerät startet dann nicht oder schaltet sofort ab, um E5Die Elektronik erkennt ein unplausibles Signal des Durchfluss- oder Strömungssensors. Typisch sind Startverweigerung, schwankende AuslauftemE6Das Gerät erkennt eine fehlende Netzphase, falsche Netzversorgung oder einen Versorgungsfehler. Je nach Ausführung sperrt die Elektronik dieE7Die Heizung wird nicht sauber ein- oder ausgeschaltet. Das zeigt sich als Überheizung, Nachheizen trotz Zapfende oder wechselnde WassertempeE8Die Auslauf- oder Heizblocktemperatur steigt unzulässig an, meist verursacht durch starke Verkalkung und schlechten Wärmeübergang. Das GerätE9Die Steuerung meldet einen internen Fehler der Auswertung oder des Speicherbereichs. Das Gerät verhält sich oft unvorhersehbar, startet nichH1Die Regelung gibt die Heizung nicht frei, obwohl das Gerät mit Spannung versorgt ist. Häufig liegt das an fehlendem Durchfluss oder einer SiH2Die gemessenen Werte verschiedener Sensoren passen nicht zusammen. Das Gerät arbeitet dann mit Ersatzwerten oder schaltet zur Sicherheit ab.H3Das Gerät arbeitet nur mit reduzierter Heizleistung. Das kann eine Schutzfunktion sein oder durch Fehlersignale aus Hydraulik und ElektronikH4Die Auslauftemperatur übersteigt die eingestellte oder zulässige Grenze. Ursache ist oft zu wenig Durchfluss oder eine Regelabweichung der HH5Das Gerät heizt, erreicht aber die Solltemperatur nicht. Meist liegt eine zu geringe Heizleistung, ein zu hoher Durchfluss oder ein defekterH6Beim internen Start- oder Selbsttest findet die Steuerung einen Fehler in Sensorik, Schaltung oder Speicher. Das Gerät bleibt dann meist gesH7Die Elektronik meldet fehlerhafte Parameter oder einen internen Speicherfehler. Häufig muss nach Spannungsstörungen die Steuerung geprüft odH8Die eingestellte Temperatur oder Leistungsgrenze verhindert eine weitere Erwärmung. Das ist kein echter Defekt, wird aber in der Praxis oft H9Die interne Kommunikation zwischen Bedieneinheit, Sensorik und Leistungsteil ist instabil. Symptome sind sporadische Ausfälle, Neustarts odeP1Die Parametrierung ist unvollständig, fehlerhaft oder mit dem Gerätestand nicht kompatibel. Das kann nach Tausch von Bedienmodulen oder ElekP2Die Rücksetzung oder Initialisierung auf Werkseinstellung ist fehlgeschlagen. Danach kann das Gerät mit falschen Komfort- oder LeistungswertP3Die Elektronik kann die Heizleistung nicht korrekt kalibrieren oder zuordnen. Das fällt durch ungenaue Temperaturhaltung oder Fehlmeldungen P4Ein angeschlossener Fühler entspricht nicht dem erwarteten Typ oder Kennwert. Das Gerät bewertet die Temperatur dann falsch und arbeitet insP5Nach Reparatur oder Teiletausch sind Heizkreise falsch angeschlossen oder gegeneinander vertauscht. Die Folge sind falsche Leistungsstufen, P6Die Anforderung liegt oberhalb der aktuell möglichen Geräteleistung oder oberhalb der freigegebenen Stufe. Das ist meist ein Anwendungs- odeP7Die Elektronik erkennt eine sehr niedrige Temperatur und aktiviert Schutzfunktionen oder meldet einen Grenzzustand. Bei Durchlauferhitzern iP8Auf einem Sensorsignal liegt eine unzulässige Fremdspannung oder Störspannung an. Das führt zu Fehlmessungen, sporadischen Meldungen und insb1Bei gasbasierten AEG-Geräten steht dieser Code typischerweise für eine Zünd- oder Brennerfreigabestörung. Das Gerät startet nicht oder geht b2Die Flamme wird nach erfolgreichem Start nicht mehr erkannt oder erlischt während des Betriebs. Typisch sind wiederholte Startversuche und ab3Die Abgastemperatur überschreitet den zulässigen Bereich. Das Gerät reduziert Leistung oder sperrt, um Wärmetauscher und Abgassystem zu schüb4Der Abgasfühler liefert keinen plausiblen Wert oder ist unterbrochen. Das Gerät geht aus Sicherheitsgründen in Störung.b5Der Abgasfühler zeigt einen Kurzschluss oder extrem niedrigen Widerstand. Dadurch wird eine zu hohe Temperatur interpretiert und das Gerät sb6Der Kondensatabfluss ist verstopft oder der Siphon nicht gefüllt. Das kann zu Rückstau, Störung der Abgasüberwachung oder Wasseraustritt fühb7Die Heizkreispumpe läuft nicht, blockiert oder zieht zu wenig Strom. Das Gerät meldet dann häufig Übertemperatur, Durchflussprobleme oder feb8Ein Heizkreis- oder Vorlauffühler liefert unplausible Werte. Dadurch stimmen Vorlauftemperatur, Modulation oder Pumpennachlauf nicht mehr.b9Ein Sicherheitskontakt in der Brenner- oder Kesselüberwachung ist offen. Das Gerät verhindert dann den Start oder stoppt den Betrieb.d1Die Steuerung kann Konfigurations- oder Gerätedaten nicht lesen oder schreiben. Nach Spannungsausfall können Werte verloren gehen oder die Ad2Die interne Elektronikversorgung liegt unter dem Sollwert. Das führt zu Reset, Flackern im Display oder fehlender Relaisansteuerung.d3Ein Relais schaltet mechanisch nicht mehr frei oder bleibt elektrisch hängen. Dadurch läuft Heizung, Pumpe oder Ventil trotz fehlender Freigd4Ein Ausgang wird trotz Anforderung nicht angesteuert. Das kann Pumpe, Ventil oder Heizstufe betreffen und führt zu Ausfall der jeweiligen Fud5Die Busspannung für angeschlossene Module ist zu niedrig, zu hoch oder instabil. Dadurch fallen Kommunikations- und Erweiterungsfunktionen ad6Nach Spannungsunterbrechung sind Grunddaten, Typ oder Einstellungen verloren. Das Gerät läuft dann mit Ersatzwerten oder verweigert den Stard7Die Steuerung geht in eine interne Sicherheitsabschaltung. Häufig sind mehrere Funktionen gesperrt, obwohl kein einzelner Fühlerfehler angezd8Zwischen Anzeigeeinheit und Steuerteil bestehen Kommunikationsprobleme. Das Display kann ausfallen, falsche Werte anzeigen oder nur teilweisd9Die interne Zeitbasis läuft ungenau oder setzt sich zurück. Das beeinflusst Zeitprogramme, Komfortfunktionen oder Zyklen.
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